Weihnachten 2026

Zum Jahresende nehmen wir uns Zeit, zurückzublicken – auf besondere Projekte, neue Ideen und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern. Inspiriert von Joseph Stephan Wurmer, ist unsere diesjährige Jahresgrußkarte als kleines räumliches Kunstobjekt entstanden.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen einen schönen Jahresausklang und einen erfolgreichen Start in das neue Jahr.

Kunst, die neue Räume öffnet

Im Mittelpunkt der diesjährigen Jahresgrußkarte steht das Werk des Fürther Bildhauers Joseph Stephan Wurmer. Seit 17 Jahren ist er auf internationalen Kunstmessen tätig. Zu den Stationen und Institutionen, mit denen seine Arbeit verbunden ist, zählen unter anderem die Kunstmesse Karlsruhe, die Kunstsammlung des Deutschen Bundestages und die Bayerische Staatsgemäldesammlung. Er arbeitet im abstrakten Bereich mit klarer Geometrie und entwickelt aus gewachsenen Holzstämmen Skulpturen, die verborgene Räume im Material sichtbar machen. Seine durchbrochenen Formen verbinden organisches Material mit konstruktiver Ordnung und schaffen ein faszinierendes Wechselspiel von Licht, Struktur, innen und außen.

Charakteristisch für Wurmers Arbeitsweise ist dabei auch die unmittelbare Bearbeitung des Holzes mit Band- und Kettensäge. Material wird abgetragen, Räume werden geöffnet und aus einem massiven Körper entsteht eine geometrisch geordnete Skulptur. Genau dieses Spannungsfeld zwischen Raum und Form lieferte die Inspiration für unsere Grußkarte 2026.

 

Vom Kunstwerk zur Grußkarte

Schritt 1: Das Motiv

Ausgangspunkt der Gestaltung ist Wurmers durchbrochene Kugel. Ihr Prinzip steht für Internationalität, Globalität und Vernetztheit – Aspekte, die auch für das Unternehmen KURZ stehen. Ihre Struktur wurde für die Karte neu interpretiert: Jahresringe und Holzmaserung erinnern an das natürliche Ausgangsmaterial seiner Skulpturen, während präzise Aussparungen das Prinzip des Öffnens und Freilegens aufnehmen.

Schritt 2: Druck und Kalttransfer

Die Karte wird im offenen Format von 430 × 105 mm gefertigt. Auf der Außenseite kommt SILVER LINE® Rain im Kalttransfer zum Einsatz und wird anschließend vierfarbig überdruckt. So entsteht die charakteristische Holzoptik. Auch die Innenseite wird veredelt: Hier trifft KPS Slim im Kalttransfer auf einen vierfarbigen Überdruck.

Schritt 3: Struktur und Tiefe

Eine zusätzliche Blindprägung überträgt die feine Holzmaserung nicht nur optisch, sondern auch haptisch auf die Karte. Die Bereiche der späteren Laserstanzungen der Jahresringe werden dabei gezielt von der Blindprägung ausgespart. So greifen Druckbild, Prägung und die anschließend geöffneten Flächen präzise ineinander.

Schritt 4: Präzision mit dem Laser

Die besondere räumliche Wirkung entsteht durch die Laserstanzung. Filigrane Jahresringe werden aus dem Karton herausgearbeitet, während weitere Laserlinien als Rillen für die spätere Formgebung dienen. Nach dem Stanzen und Rillen werden Klebungen angebracht.

Schritt 5: Vom Karton zum Objekt

Erst durch die Weiterverarbeitung entfaltet die flache Karte ihre ganze Wirkung. Die präzise gesetzten Rillen und Klebungen ermöglichen es, sie zu einem dreidimensionalen Objekt aufzustellen. Die geöffneten Jahresringe geben den Blick ins Innere frei – eine gestalterische Übersetzung von Wurmers bildhauerischem Prinzip, aus einem geschlossenen Material neue Räume entstehen zu lassen.

Der Grußkartentext

Persönliche Worte zum Jahresende

Neben Kunst, Druck und Veredelung gehören natürlich auch persönliche Worte zu unserer Jahresgrußkarte. Für den Grußtext haben wir uns für unsere bewährte LUXOR® 385 entschieden, die eine besonders feine, zweiseitige Heißprägung auf 300 g/m2 Magno-Matt-Papier ermöglicht.