Leonhard Kurz zeigt auf der K 2019 erstmalig indirekten Digitaldruck kombiniert mit digitaler Metallisierung

Digitale Veredelung auf Kunststofftuben

Fürth, 2.9.2019: Individualisierte Tubendekoration in ihrer schönsten Form möchte Leonhard Kurz auf der K 2019 vom 16. bis 23. Oktober in Düsseldorf der Kosmetik- und Verpackungsindustrie vorstellen. Kurz hat mit seiner Tochtergesellschaft Isimat ein kombiniertes Verfahren von indirektem Digitaldruck (IDD) und digitaler Metallisierung entwickelt. Mit diesem Verfahren sind variable Daten in leuchtenden Metallfarben einfach und effizient auf Kunststofftuben applizierbar.

360-Grad-Metallisierung und individuelle Metalloptik

Um metallisierte Designs direkt auf Kunststoffsubstrate zu übertragen, hatten Kurz und Isimat das bereits am Markt etablierte Inline-Foiling-Verfahren entwickelt. Aus diesem Verfahren wurde nun das digitale Inline-Foling (DiF) abgeleitet – eine mit IDD kombinierbare Technik, die eine besonders schnelle und wirtschaftliche Metallisierung ermöglicht. Für den DiF-Prozess wird ein Transfermodul einer zentralen Druckmaschine eingesetzt. In diesem Modul wird Kleber digital auf eine Trägerfolie gedruckt. Danach wird die Transferschicht mit geringem Anpressdruck auf das Substrat übertragen, und der spezielle Kleber wird UV-gehärtet. Mit dieser neuen digitalen Technik sind 360°-Rundumdekore und metallisierte Individualisierungen realisierbar.

Mit indirektem Digitaldruck Kleinserien effizient umsetzen

Nach der DiF-Dekoration ist das metallisierte Design per IDD mehrfarbig überdruckbar. Hierzu ist eine externe, an die zentrale Druckmaschine angeschlossene Digitaldruckeinheit im Einsatz. Sie überträgt das mehrfarbige Druckbild und einen Kleber auf eine Trägerfolie. Danach wird das komplette Druckbild in der zentralen Maschine mittels eines Transfermoduls auf die bereits metallisierten Kunststofftuben appliziert. Im IDD-Prozess können die per DiF entstandenen metallisierten Motive in einem einzigen Druckschritt mit mehreren Farben überlackiert werden. Die kombinierte Anwendung von IDD- und DiF-Verfahren ermöglicht es, kleine Auflagen wirtschaftlich umzusetzen. Klein- und Sonderserien, Saison- und Aktionsartikel sind damit hochwertig dekorierbar.

Mehrwert durch Einzigartigkeit

Das Inline-Foiling-Verfahren bringt eine exklusive Metalloptik direkt auf die Kunststoffverpackung. Der Direktdruck schafft im Vergleich zu Etiketten oder Abziehbildern eine sehr wertige Anmutung. Darüber hinaus können diffraktive Designs mit glitzernden oder schillernden Effekten übertragen werden, die das Produkt zum Blickfang im Verkaufsregal machen. Mit der IDD- und DiF-Verfahrenskombination können darüber hinaus individuelle Elemente wie Namen oder Seriennummern in metallischen Farben realisiert werden. Auch variable Designs, die Verpackungen zu Unikaten machen, sind schnell und einfach umsetzbar. Mit der neuen Digitaldrucktechnik können Markenhersteller den Trend zur individualisierten Massenfertigung ebenso effizient wie edel bedienen.

Am Kurz-Stand A19 in Halle 5 werden die Möglichkeiten des Verfahrens detailliert erläutert, und es werden diverse Anwendungsbeispiele präsentiert. Außerdem wird eine Live-Anwendung des IDD-Prozesses zu sehen sein. Dabei können Messebesucher beobachten, wie das Druckbild digital auf die Trägerfolie gedruckt wird und wie schnell und effizient es gewechselt werden kann.

 

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