Weltpremiere auf der Labelexpo:

Digitale Rollendruckmaschine mit integrierter Metallisierungseinheit

Fürth, 26 Juli 2017: Leonhard Kurz wird auf der Labelexpo in Brüssel vom 25. bis 28. September eine Weltneuheit präsentieren: die in eine Schmalbahn-Druck- und Weiterverarbeitungsmaschine integrierte Veredelungsstation DM-Liner UV-Ink Built-in. Die Transferstation für Digital-Metal-Folie von Kurz ist Teil des neuen Mprint-Drucksystems Mlabel Generation 3, das Etiketten bedruckt, veredelt, stanzt und entgittert. Am Kurz-Messestand werden der volle Funktionsumfang des Mlabel-Systems und die reibungslose Integration des Digital-Metal-Transfers in den Digitaldruckprozess demonstriert. Die Etiketten werden in der DM-Liner-Station mit variablen metallisierten Motiven versehen und danach im Inkjet-Drucksystem farbig überdruckt und weiterverarbeitet. Das Etikettendesign veranschaulicht die besonderen Gestaltungsmöglichkeiten der Digital-Metal-Veredelung. Filigrane Details sind ebenso metallisierbar wie große Flächen, außerdem sind feine Aussparungen und Negativschriften möglich. Auch bei hoher digitaler Druckgeschwindigkeit wird ein randscharfer Transfer der Digital-Metal-Folie erzielt. Besucher des Kurz-Stands können live veredelte Etikettenmuster als Beweisstücke mit nach Hause nehmen.

Digitale Metallisierung auch für den Rollenflexo- und Rollenoffsetdruck

Die in die Mlabel-Maschine integrierte Transferstation ist eine Built-in-Version des DM-Liners UV-Ink für digitale Rollendruckmaschinen. Der DM-Liner UV-Ink Rolle-zu-Rolle ist darüber hinaus als Built-on-Modul für Rollenflexodruckmaschinen sowie als Stand-alone-Maschine erhältlich. Der DM-Liner UV-Ink Built-on ist deutlich kompakter, weil zur Veredelung auf die Korona-Einheit, Auf- und Abwickler, Bahnkantenregelung und Registrierungskamera der Flexodruckmaschine zugegriffen werden kann. Das Built-on-Modul ist auf ein flexibel hin- und herschiebbares Rollensystem montiert, sodass die Metallisierung dem Flexodruck je nach Bedarf vor- oder nachgelagert werden kann.

Der DM-Liner UV-Ink Stand-alone für den Rollendruck ist unabhängig vom Druckverfahren einsetzbar. Digital-, Offset- oder Flexodrucker können mit dieser Einheit völlig flexibel Metalleffekte generieren. Sollen beispielsweise bunte Me-tallfarben entstehen, erfolgt zuerst die Veredelung und anschließend der farbige Überdruck. Müssen in einem späten Produktionsstadium variable Daten ergänzt werden, lässt sich dies mit nachgeschalteter Metallisierung realisieren. Am Kurz-Stand 3D40 kann man sich über alle Möglichkeiten der digitalen Metallisierung mit den drei Ausführungen des neuen DM-Liners ausführlich informieren.